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Welche Inhalte umfasst das Arztverzeichnis des vdek-Arztlotsen?

Das Arztverzeichnis des vdek-Arztlotsen umfasst über 216.000 Adressdaten der Ärzte, Zahnärzte sowie Psychologischen Psychotherapeuten mit kassenärztlicher Zulassung sowie Notfallambulanzen in Deutschland und bietet damit ein umfassendes und flächendeckendes Verzeichnis. Zudem sind Informationen zu Facharzt-, Teilgebiets- und Zusatzbezeichnungen der Ärzte sowie Praxismerkmale hinterlegt. Die Zusatz- und Teilgebietsbezeichnungen werden nach Weiterbildung gemäß Weiterbildungsverordnung durch die jeweilige Landesärztekammer bzw. Landeszahnärztekammer verliehen. Die Angaben zu Praxismerkmalen beruhen auf Selbstauskünften der Ärzte. Darüber hinaus sind im Empfehlungspool derzeit 232.000 Bewertungen von Patienten hinterlegt.

Wie wird die Aktualität der Daten gewahrt?

Die Erfassung und die Pflege der Daten erfolgt über die Stiftung Gesundheit. Jede Praxis wird mindestens einmal pro Jahr angeschrieben, um die Adressdaten und andere Angaben abzufragen. Darüber hinaus steht die Stiftung mit 75 % der Ärzte in regelmäßigem E-Mail-Kontakt. Zudem wird die gesamte Tagespresse täglich nach Neuniederlassungen, Praxisaufgaben und –übergaben ausgewertet. Um die Aktualität der Adressdaten zu gewährleisten, arbeitet die Stiftung Gesundheit außerdem mit externen Call-Centern und Dienstleistern zusammen. Viele Meldungen gehen auch von Ärzten aufgrund der Reichweite und Reputation der Stiftung Gesundheit ein. Zudem können Nutzer und Ärzte direkt über den Button „Adressdaten korrigieren“ Änderungen schriftlich mitteilen.

Die Stiftung Gesundheit hat im Laufe der vergangenen 20 Jahre der Pflege und Entwicklung der Arzt-Auskunft Sicherheits- und Überprüfungskriterien entwickelt und implementiert, in deren Rahmen die Ärzte Nachweise über ihre Qualifikation erbringen müssen. Darüber hinaus arbeitet sie mit ärztlichen Fachgesellschaften, Ärzteverbänden und Forschungseinrichtungen (Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse mbH und Mannheimer Institut für Public Health) zusammen. 2015 wurden 280.000 Einträge überprüft und davon 130.000 aktualisiert bzw. ergänzt. Die Stiftung Gesundheit verfügt über eine rund 20-köpfige Adressredaktion, deren Mitarbeiter im ärztlichen Berufsrecht wie auch in medizinischer Terminologie geschult sind. Die Pflege des Datenbestandes unterliegt strengen Qualitätskriterien und strikter interner Qualitätskontrolle (analog ISO 9000).

Die Stiftung Gesundheit hat im Jahre 2008 den Empfehlungspool initiiert, ein Organ der Zusammenarbeit wesentlicher und qualitätsorientierter Arztbewertungs-Portale. Die Empfehlungen der Ärzte durch Patienten im Rahmen dieses Pools fließen - immer nach Prüfung jeder Angabe durch einzelne Nutzer - als ein Indikator für Patientenzufriedenheit in den gemeinschaftlich genutzten Pool ein, so dass schneller auf eine große Zahl von Bewertungen zugegriffen werden kann.